Donnerstag, 22.06.2017
Rheinwoche 2008

Rheinwoche 2008


Weseler Segler gewinnen Rheinwoche 2008

Bei der längsten Flussregatta der Welt waren auf dem Rhein von Porz bis Rees gleich mehrere weseler Segler erfolgreich.


Schönes Wetter war für den Düsseldorfer Yacht Club, der zur Feier seines 100jährigen Bestehens die Ausrichtung der Rheinwoche 2008 übernommen hatte, ein besonderes Geschenk. Die Stimmung war an allen Etappen-Stationen hervorragend. Aufgrund der teils schwachen Winde aus östlichen Richtungen wurden nur drei statt der geplanten fünf Wettfahrten gesegelt.


In der Yngling-Klasse gewann die "immer süd" mit Ralf Teichmann, Henning Rehe und Jos Vaes von der Weseler Segler Kameradschaft (WSK) knapp vor Carl Noel, Hans-R. Behr und Peter Hock vom Yacht-Club Wesel (YCW). Bei den "Yardstick-Booten kleiner 110", verschiedenen Segelbooten die mit Yardstick-Ausgleichsfaktoren die gesegelte Zeit in berechnete Zeit umrechnen, gewann das Team der "Fritz" mit Helge von der Linden, Andreas Wiebeck und Martin Mutz vom YCW souverän vor dreizehn weiteren Teams.


Das "Blaue Band der Rheinwoche" gewann die "True Love" von Herbert Dahm vom Düsseldorfer Yacht Club. Dieser Preis geht an das zeitschnellste Boot der Rheinwoche und ist natürlich besonders begehrt. Nach berechneter Zeit belegte die "True Love" den fünften Rang in der Klasse Yardstick kleiner 110.


Bei bestem Feierwetter gaben sich die Helfer vom Yacht Club Wesel am Sonntag abend wieder äußerst gastfreundlich und wurden von den Seglern für die tolle Atmosphäre gelobt.


Die sonnige Hochdruckwetterlage bescherte den Seglern wind aus östlichen Richtungen. Allerdings ist es dann auch typisch, dass der Wind erst am späten Vormittag auffrischt. So war am Start zur ersten Etappe von Porz nach Hitdorf nicht genügend Wind, so dass Wettfahrtleiter Manfred Behrendt (RTGW) nicht starten ließ und die Boote zum Schlepp nach Hitdorf auffordern musste. Zum Start von Hitdorf nach Düsseldorf startete der Wettfahrtleiter die 110 Segelboote bei gutem Wind. In Düsseldorf warteten die Helfer schon gespannt auf die etwa 270 Segler und etwa 80 Personen von der Regattagemeinschaft und der DLRG.


Sonntag Morgen herrschten vor der Düsseldorfer Rheinpromenade ähnliche Bedingungen wie am Vortag in Köln, so dass wieder nicht gestartet wurde. Wie sich später herausstellte wartete der Wind am Ende der Allee um einigen Booten das Segeln nach Duisburg zu ermöglichen. Nach der Pause im Eisenbahnhafen von Duisburg Ruhrorthatte der Wind soweit aufgefrischt, dass ein schneller Ritt nach Wesel angesagt war. Anstatt der kalkulierten drei Stunden benötigte der Erste etwa eine halbe Stunde weniger. Am Abend fand die Preisverteilung für die ersten beiden Tage auf dem Begleitschiff MS "Siebengebirge" statt.


Zur letzten Wettfahrt wurde am Morgen pünktlich um 10:00 Uhr gestartet. Bei den wiederum flauen Winden - der Wind frischte erst gegen Mittag wieder auf - mussten sich die Segler mit all ihrem Können ins Zeug legen.
In Rees war die Rheinpromenade auch durch die Kommentatoren Enno Klapper und Heidi Neifer vom Seglerverband NRW voll mit Schaulustigen, die einen spannenden Zieleinlauf verfolgen konnten.


Zur Rheinwoche kommen etwa 80 Boote, die gekrant werden müssen. Beim Auskranen ist dann Geduld nötig. Bei dem sonnigen Nachmittag war es weniger nervenaufreibend als bei Regen wie auch schon in der über 80jährigen Geschichte der Rheinwoche erlebt.


Segler und Ausrichter schlossen sich am Ende der Bewertung von Heinz Staudt, Vorsitzender des Seglerverbandes NRW, an, der von einer rundum gelungenen Veranstaltung sprach.


Im nächsten Jahr findet die Rheinwoche auf der gleichen Strecke statt, zusammen mit der German Open der Soling-Klasse.

 

Weitere Infos unter www.rheinwoche.org und von Helge von der Linden, Sportwart Segeln beim Yacht Club Wesel und 2. Vorsitzender der Regattagemeinschaft Rhein.

 

 

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