Mittwoch, 20.09.2017
Rheinwoche 2013

Rheinwoche 2013

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Rheinwoche 2013

Erfolg der river:blu bei der Rheinwoche.

 

Ein wassersportliches Großereignis machte am Pfingstsonntag bei herrlichem Sonnenschein Station in Wesel: für die Rheinwoche, Europas älteste und längste Flussregatta war die Hansestadt Ziel der dritten von fünf Etappen.

 

Insgesamt 111 Boote unterschiedlichster Größe hatten gemeldet und segelten in sieben Startgruppen die 134 Kilometer von Hitdorf bis Emmerich, zur Sicherheit begleitet von der Wasserschutzpolizei, acht Booten der DLRG und neun Booten der Vereine.

 

Längster und mit böigem Wind bis zu 5 Beaufort segeltechnisch schwierigster Streckenabschnitt waren die 50 Kilometer von Düsseldorf nach Wesel, kürzeste Etappe war die von Rees nach Emmerich, die mit 8km fast schon Sprintcharakter hatte.

Der Wind war launisch wie das Wetter: Samstag 1 – 3 Bft bei niedrigen Temperaturen, Pfingstsonntag Sonnenschein und böiger Wind zwischen 3 und 5 Bft, Montag gleichmäßiger Wind von 3 Bft bei bedecktem Himmel.

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In Startgruppe 1, der schnellsten und mit 22 Booten zahlenmäßig stärksten Gruppe segelten die „Fritz“ mit Helge von der Linden, Dodo von der Linden und Patrick Buschak (alle Yachtclub Wesel), die „Panic“ mit H.R. Behr, Jos Vaes (YCW) sowie Henning Rehe, Ralf Teichmann (WSK) und das Schulboot des Andreas-Vesalius-Gymnasiums, die „river:blu“ mit Jens Höpken, Udo Höpken und dem im Abitur stehenden Tjalling von der Linden (alle YCW).

Außerdem gingen in Startgruppe 2 mit den sechs vom Audi-Sailing-Team für die Rheinwoche gestellten B/one, einer brandneuen Einheitsklasse, Tom Cramer, Isabelle Cramer, Mikael Anderson und Ulrike Wesenberg (alle YCW) an den Start.

Ein weiterer für den YCW startender Teilnehmer war der 77jährige Harald de Boer, der auf einem Essener Kielzugvogel in Startgruppe 4 mitsegelte.

 

Die Weseler Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Erfolgreichstes Boot in der ersten Startgruppe war die river:blu, die drei von vier Etappen gewinnen konnte, darunter die Marathonetappe von Düsseldorf in die Heimatstadt Wesel. Ein verpatzter Start auf der Strecke von Wesel nach Rees konnte auf der kurzen Strecke nicht mehr wettgemacht werden, so dass in dieser Gruppe die Geschwister Friederike und Cornelius Schollmeyer vom Düsseldorfer SCU auf einer H-Jolle vor der river:blu siegten. Die Fritz landete in dieser Gruppe auf Rang 6 vor der Panic auf Platz 7.

Bei den B/one konnte Tom Cramer einen Etappensieg verbuchen und erreichte Platz 3 der Gruppe.

 

Für das Gesamtergebnis der Rheinwoche gab es zwei verschiedene Wertungen:

 

Das „Blaue Band“ für die schnellste gesegelte Zeit über alle Etappen gewann die Streamline „Svelo“ mit Tim Ross (Norddeutscher RV) und Liselotte, Maja und Sven Heyden (Maas en Roer) vor der zweiten Streamline „Dagallo“ mit Malte Christophersen, Katharina Guttenberg und Thilo Merz (Klub am Rupenhorn, Berlin) und einer B/one aus Düsseldorf Lörick. Die „river:blu“ erreichte hier einen hervorragenden vierten Platz trotz deutlich kleinerer Segelfläche als die meisten anderen Kielboote.

In der Formelwertung „Das Blassblaue Band“, bei der die bautechnische Überlegenheit größerer Boote durch eine Verrechnung der gesegelten Zeit mit einem ‚Yardstickfaktor’ ausgeglichen wird und damit unterschiedliche Baukonzepte vergleichbar werden, siegte die ‚river:blu’. Die „Fritz“ kam auf Platz 3 vor der „Panic“.

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Das überragende Ergebnis der Crew Jens Höpken, Udo Höpken und Tjalling von der Linden rundete der Gewinn des ‚Fritz-Müller-Erinnerungspreises’ ab. Dieser Wanderpokal für das zeitschnellste 3-Mann Kielboot der Rheinwoche bleibt nun für ein Jahr bei der river:blu in Wesel.

Ob der Pokal im nächsten Jahr verteidigt wird, steht noch nicht fest, nach dem dreitägigen Segelmarathon war die Motivation trotz des Erfolges nicht sehr hoch. Die Crew behielt sich angesichts ihrer Blessuren (offene Blasen an den Händen, blaue Flecken an Armen und Beinen und druckempfindliche Sitzflächen vom Ausreiten des sensiblen Bootes) eine Entscheidung vor. Auf die Frage „Was tut dir weh?“ antwortete Jens Höpken schlicht: „Alles!“

 

 

Weitere Infos unter www.rheinwoche.org und von Helge von der Linden, Sportwart Segeln beim Yacht Club Wesel und 2. Vorsitzender der Regattagemeinschaft Rhein.

 

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